Allgemeine Geschäftsbedingungen
§ 1 Anbieter und Geltungsbereich
Anbieter der unter der Internetadresse coachingbraner.com angebotenen Coachingleistungen ist:
Dr. Ehsan Braner
Taunusstr. 16, 65183 Wiesbaden
E-Mail: coachingbraner@gmail.com
nachfolgend „Coach“ genannt.Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge, die Klientinnen und Klienten über coachingbraner.com mit dem Coach schließen.
Klient ist jede natürliche Person, die den Vertrag zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
Das Angebot richtet sich ausschließlich an volljährige und unbeschränkt geschäftsfähige Personen.
Für Coaching-, Beratungs- oder Schulungsleistungen, die zu überwiegend gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Zwecken gebucht werden, sowie für mehrteilige Coachingprogramme, Gruppenformate, Workshops oder längerfristige Begleitungen können gesonderte vertragliche Bedingungen gelten.
Abweichende Vereinbarungen haben nur Vorrang, wenn sie ausdrücklich in Textform oder individuell zwischen dem Coach und der Klientin beziehungsweise dem Klienten vereinbart worden sind.
§ 2 Gegenstand und Charakter des Coachings
Gegenstand des Vertrags ist die Durchführung des jeweils gebuchten Coachingtermins. Inhalt, Dauer, Durchführungsform, Termin und Honorar ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung des geschlossenen Coachingvertrags beider Vertragsparteien.
Das Coaching kann insbesondere als Präsenztermin, Videokonferenz oder telefonisch durchgeführt werden. Maßgeblich ist die im Coachingvertrag ausgewählte und bestätigte Durchführungsform.
Coaching ist ein ergebnisoffener, strukturierter Reflexions- und Entwicklungsprozess. Der Coach unterstützt die Klientin oder den Klienten insbesondere dabei, eigene Ziele, Handlungsoptionen, Ressourcen und Lösungswege zu erkennen und zu entwickeln.
Der Coach schuldet die fachgerechte Durchführung der vereinbarten Coachingleistung, jedoch keinen bestimmten persönlichen, beruflichen, wirtschaftlichen oder sonstigen Erfolg.
Entscheidungen, die aufgrund oder im Zusammenhang mit dem Coaching getroffen werden, liegen ausschließlich in der Verantwortung der Klientin oder des Klienten.
§ 3 Abgrenzung zu Therapie, Heilkunde und Rechtsberatung
Coaching stellt keine medizinische Behandlung, Psychotherapie, heilkundliche Behandlung oder Krisenintervention dar und ersetzt diese nicht.
Im Rahmen des Coachings werden keine psychischen oder körperlichen Erkrankungen diagnostiziert oder behandelt und keine Heilungsversprechen abgegeben.
Bestehen Anhaltspunkte für eine psychische oder körperliche Erkrankung oder eine akute Krise, ist die Klientin oder der Klient gehalten, geeignete ärztliche, psychotherapeutische oder sonstige fachliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Der Coach ist berechtigt, die Durchführung oder Fortsetzung eines Coachings abzulehnen, wenn nach seiner Einschätzung eine medizinische, psychotherapeutische oder sonstige spezialisierte Behandlung erforderlich ist.
Das Coaching umfasst keine Rechts-, Steuer-, Anlage- oder sonstige erlaubnispflichtige Fachberatung. Soweit innerhalb des Coachings entsprechende Themen berührt werden, dienen die Ausführungen ausschließlich der allgemeinen Reflexion und ersetzen keine Beratung durch hierfür zugelassene Berufsangehörige.
§ 4 Buchung und Vertragsschluss
Die Darstellung verfügbarer Coachingleistungen auf coachingbraner.com stellt noch kein rechtlich bindendes Vertragsangebot dar.
Vor Beginn einer entgeltlichen Coachingleistung erfolgt eine individuelle Auftragsklärung zwischen dem Coach und der Klientin beziehungsweise dem Klienten. Dabei werden insbesondere das zu bearbeitende Anliegen, die Zielsetzung des Coachings, die hierfür geeignete Coachingleistung sowie der vorgesehene Rahmen der Zusammenarbeit geklärt.
Voraussetzung für die verbindliche Inanspruchnahme einer Coachingleistung ist der Abschluss eines individuellen Coachingvertrags zwischen dem Coach und der Klientin beziehungsweise dem Klienten.
Der Coachingvertrag legt insbesondere die konkret vereinbarte Coachingleistung, den Umfang und gegebenenfalls die Dauer der Coachingleistung, die Form der Durchführung, insbesondere Präsenz- oder Online-Coaching, den vereinbarten Termin beziehungsweise die vereinbarten Termine sowie den für die jeweilige Coachingleistung geltenden Honorarsatz.
§ 5 Preise und Zahlungsbedingungen
Es gilt der im Coachingvertrag ausgewiesene Gesamtpreis. Der Gesamtpreis wird einschließlich einer gegebenenfalls anfallenden gesetzlichen Umsatzsteuer oder mit einem entsprechenden Hinweis auf die Anwendung der Kleinunternehmerregelung ausgewiesen.
Die Abrechnung erfolgt nach Durchführung des Coachingtermins auf Grundlage einer Rechnung.
Der Rechnungsbetrag ist innerhalb von 14 Kalendertagen nach Zugang der Rechnung ohne Abzug auf das in der Rechnung angegebene Konto zu überweisen, sofern auf der Rechnung kein abweichendes Zahlungsziel ausgewiesen ist.
Die gesetzlichen Vorschriften über die Fälligkeit, den Zahlungsverzug und die Verzugsfolgen bleiben unberührt.
Kosten, die der Klient oder die Klientin durch die Nutzung eigener Kommunikationsmittel, Internetzugänge, Endgeräte oder die Anreise zu einem Präsenztermin entstehen, sind nicht Bestandteil der Coachingvergütung und werden von ihr oder ihm selbst getragen.
§ 6 Durchführung des Coachings
Das Coaching beginnt und endet zu den im Coachingvertrag angegebenen Zeiten.
Bei einem Präsenztermin ist die Klientin oder der Klient dafür verantwortlich, rechtzeitig am vereinbarten Ort zu erscheinen.
Bei einem Online- oder Telefontermin ist die Klientin oder der Klient selbst dafür verantwortlich, zum vereinbarten Zeitpunkt erreichbar zu sein und die erforderlichen technischen Voraussetzungen zu schaffen. Hierzu gehören insbesondere eine hinreichend stabile Internet- oder Telefonverbindung sowie ein geeignetes Endgerät.
Eine von der Klientin oder dem Klienten zu vertretende Verspätung führt grundsätzlich nicht zu einer Verlängerung des vereinbarten Termins. Der vollständige Vergütungsanspruch bleibt hiervon unberührt.
Eine Aufzeichnung des Coachings in Bild oder Ton ist nur mit vorheriger ausdrücklicher Zustimmung sämtlicher Beteiligter zulässig.
§ 7 Mitwirkung und Eigenverantwortung
Coaching setzt eine aktive und eigenverantwortliche Mitwirkung voraus. Die Klientin oder der Klient entscheidet selbst, welche Themen in das Coaching eingebracht, welche Informationen offengelegt und welche Anregungen umgesetzt werden.
Die Klientin oder der Klient verpflichtet sich, die für den Coachingprozess wesentlichen Angaben nach bestem Wissen zutreffend zu machen.
Der Coach darf grundsätzlich davon ausgehen, dass die von der Klientin oder dem Klient zur Verfügung gestellten Informationen vollständig und richtig sind.
Die Klientin oder der Klient bleibt für die eigenen Entscheidungen, Handlungen und Unterlassungen sowie deren persönliche, berufliche, rechtliche und wirtschaftliche Folgen selbst verantwortlich.
§ 8 Absage, Stornierung und Umbuchung durch die Klientin oder den Klienten
Eine Absage oder Umbuchung muss schriftlich insbesondere per E-Mail, erfolgen. Maßgeblich ist der Zeitpunkt des Zugangs beim Coach.
Bis spätestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Terminbeginn kann der Termin kostenfrei abgesagt oder auf einen verfügbaren Ersatztermin umgebucht werden.
Bei einer Absage oder Umbuchung zwischen 48 und 24 Stunden vor dem vereinbarten Terminbeginn werden 50 Prozent der vereinbarten Vergütung berechnet.
Bei einer Absage oder Umbuchung von weniger als 24 Stunden vor dem vereinbarten Terminbeginn sowie bei Nichterscheinen ohne vorherige Absage werden 80 Prozent der vereinbarten Vergütung berechnet.
Eine Stornopauschale wird nicht erhoben, soweit der freigewordene Termin anderweitig zu vergleichbaren Bedingungen vergeben werden kann.
Der Klientin oder dem Klienten bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass dem Coach durch die Absage kein Schaden oder ein wesentlich geringerer Schaden als die vorgesehene Pauschale entstanden ist.
In nachgewiesenen außergewöhnlichen Härtefällen, insbesondere bei einer plötzlich eingetretenen schweren Erkrankung oder einem vergleichbaren unverschuldeten Ereignis, kann der Coach nach eigenem Ermessen eine abweichende Regelung treffen. Ein Anspruch hierauf besteht nicht.
Gesetzliche Widerrufs-, Kündigungs- und Rücktrittsrechte bleiben unberührt. Soweit ein gesetzliches Recht zur jederzeitigen Kündigung oder zur Kündigung aus wichtigem Grund besteht, richten sich die Vergütungsfolgen nach den gesetzlichen Vorschriften.
§ 9 Absage oder Verlegung durch den Coach
Der Coach ist berechtigt, einen Termin aus wichtigem Grund abzusagen oder zu verlegen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere bei Krankheit, Unfall, höherer Gewalt, erheblichen technischen Störungen oder sonstigen Umständen vor, die eine ordnungsgemäße Durchführung unzumutbar machen.
In diesem Fall wird nach Möglichkeit ein zeitnaher Ersatztermin angeboten.
Nimmt die Klientin oder der Klient den Ersatztermin nicht an, entfällt die Vergütungspflicht für den abgesagten Termin. Bereits geleistete Zahlungen werden zurückerstattet.
Weitergehende Ansprüche bestehen nur nach Maßgabe der Haftungsregelungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen und der zwingenden gesetzlichen Vorschriften.
§ 10 Widerrufsrecht bei Onlinebuchungen
Klientinnen und Klienten steht bei einem geschlossenen Coachingvertrag grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zu.
Liegt der gebuchte Coachingtermin innerhalb der gesetzlichen Widerrufsfrist, beginnt der Coach vor Ablauf der Widerrufsfrist nur, wenn die Klientin oder der Klient dies ausdrücklich verlangt beziehungsweise zugestimmt hat, dass die Coachingleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist erbracht wird.
Widerruft die Klientin oder der Klient den Vertrag, nachdem auf ihr oder sein ausdrückliches Verlangen bereits mit der Dienstleistung begonnen wurde, ist für die bis zum Widerruf vertragsgemäß erbrachte Leistung ein angemessener anteiliger Betrag zu zahlen.
Das Widerrufsrecht erlischt bei vollständiger Erbringung der Coachingleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist, wenn die Klientin oder der Klient zuvor ausdrücklich zugestimmt hat, dass mit der Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird und bestätigt hat, davon Kenntnis zu haben, dass das Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung erlischt.
Der Widerruf kann insbesondere per Brief oder per E-Mail erklärt werden.
§ 11 Vertraulichkeit
Der Coach behandelt die ihm im Rahmen des Coachings bekannt gewordenen persönlichen und vertraulichen Informationen grundsätzlich vertraulich.
Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nur, wenn die Klientin oder der Klient ausdrücklich eingewilligt hat, die Weitergabe zur Durchführung des Vertrags erforderlich ist oder eine gesetzliche Verpflichtung hierzu besteht.
Die Vertraulichkeitspflicht gilt über die Beendigung des Coachingverhältnisses hinaus.
Gesetzliche Offenlegungs-, Auskunfts- oder Meldepflichten sowie Offenlegungen, die zur Abwehr erheblicher Gefahren für Leib, Leben oder andere besonders geschützte Rechtsgüter erforderlich sind, bleiben unberührt.
Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung auf coachingbraner.com.
§ 12 Unterlagen und Nutzungsrechte
Vom Coach bereitgestellte Unterlagen, Konzepte, Übungen, Texte, Grafiken und sonstige Inhalte dürfen ausschließlich für den persönlichen Gebrauch im Rahmen des Coachings genutzt werden.
Eine Vervielfältigung, Veröffentlichung, Weitergabe, Bearbeitung oder gewerbliche Nutzung ist ohne vorherige Zustimmung des Coachs nicht zulässig, soweit keine gesetzliche Erlaubnis besteht.
Sämtliche Urheber-, Marken- und sonstigen Schutzrechte verbleiben beim jeweiligen Rechteinhaber.
§ 13 Haftung
Der Coach haftet unbeschränkt für Schäden, die vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden.
Der Coach haftet ferner unbeschränkt bei schuldhafter Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie nach zwingenden gesetzlichen Haftungsvorschriften.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren und vertragstypischen Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Klientin oder der Klient regelmäßig vertrauen darf.
Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen.
Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Erfüllungsgehilfen und sonstigen Beauftragten des Coachs.
Der Coach haftet nicht für Entscheidungen, Maßnahmen oder Unterlassungen, die die Klientin oder der Klient eigenverantwortlich aufgrund des Coachings trifft. Dies gilt nicht, soweit ein Schaden auf einer schuldhaften Verletzung vertraglicher oder gesetzlicher Pflichten durch den Coach beruht.
Für technische Störungen oder Ausfälle, die außerhalb des Einflussbereichs des Coachs liegen, wird nur nach Maßgabe der vorstehenden Bestimmungen gehaftet.
§ 14 Verbraucherstreitbeilegung
Der Coach ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
§ 15 Anwendbares Recht und Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Bei Klientinnen und Klienten, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt außerhalb Deutschlands haben, bleiben zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts unberührt.
Es gelten die gesetzlichen Bestimmungen über den Gerichtsstand.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam oder nicht Vertragsbestandteil geworden sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam. An die Stelle der unwirksamen oder nicht einbezogenen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.